Aktuell

<  zurück zur Übersicht

Der Proben-Endspurt für die „Opernprobe“ läuft

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Am 30. Dezember feiert die neueste Produktion der Opera Piccola, Albert Lortzings komische Kurzoper, „Die Opernprobe“, im Hof zu Wil ihre Premiere. Gegenwärtig läuft der Proben-Endspurt.

CHRISTOF LAMPART

Letztes Wochenende trafen sich alle zur Probenarbeit in der Trotte Pfyn. Sowohl das neunköpfige Orchester als auch die sieben Solisten. Die Trotte in Pfyn ist ein wunderschöner Raum mit einer Kleinkunstbühne. Eine Herausforderung für das Ensemble der Opera Piccola auch mit diesen engen Platzverhältnissen entsprechend umzugehen. Denn für einmal sitzen bei Lortzings „Opernprobe“ die Musikerinnen und Musiker nicht nur im Orchestergraben, sondern versehen ihren Dienst teilweise wie die Gesangssolisten auf der Bühne. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung. Denn die Instrumentalisten haben sich bei dieser komischen Oper auch in kleineren, schauspielerischen Aufgaben zu bewähren. „Das ist zwar nicht ganz einfach, macht aber allen sehr viel Spass, ist es doch eine tolle Abwechslung zum üblichen Theaterbetrieb“, erklärt die Regisseurin und Sopranistin Martina Oertli, welche in der Produktion die Rolle der Kammerzofe Hannchen verkörpert. Eine ähnliche Doppelrolle besetzt Karl Ulmer, einerseits als Graf von Bestenberg und andererseits als Technischer Leiter. Zusammen mit Martina Oertli trägt er die Verantwortung für die ganze Produktion.

Die Premiere kann kommen

Alle sind während der Probe mit viel Eifer bei der Sache – das ist unübersehbar. Regula Raas dirigiert und korrigiert, lässt wiederholen und lobt. Zum Journalisten gewandt strahlt sie übers ganze Gesicht: „Es ist eine gute Sache, mit einem solch motivierten Team zu arbeiten. Wir werden für die Premiere parat sein.“  Mit dem letzten Wochenende sind nun die Probenarbeiten in Pfyn abgeschlossen. Der Feinschliff und auch die Kostüm- und Generalprobe erfolgen nach Weihnachten in Wil. Dort wird nach der Premiere am 30. Dezember noch eine Silvesteraufführung gegeben, bevor die „Opera Piccola“ – in dieser Reihenfolge - nach Pfyn, Eschlikon und Uesslingen weiter zieht.

Facettenreicher Genuss

Gleich bleibt die in den letzten Jahren bewährte Kombination von Menü und Musik. Die einzelnen Szenen werden alternierend mit den Gängen eines festlichen Menüs „serviert“, wobei, bei Voranameldung, auch Rücksicht auf die Vorlieben von Vegetariern und Allergikern genommen werden kann. „Wir wollen schliesslich, dass die Leute nicht nur an unserer Musik Freude haben, sondern, dass sie den Abend in allen Facetten geniessen können“, betont Oertli.

Die Aufführungsdaten

(pd.) Die Opera Piccola tritt an folgenden Daten und Orten mit Albert Lortzings komischer Oper „Die Opernprobe“ auf: Wil, Hof zu Wil: 30 und 31.; Pfyn, „Trotte“: 9. und 10. Februar 2013; Eschlikon, „Löwen“: 20. und 21. April 2013 und Uesslingen, „Engelschüür“: 4., 8. und 9. Mai 2013. Manche Vorstellungen werden mit ausgesuchten Mehrgangmenüs, andere mit „Kaffee und Kuchen“ oder gar „nur“ als Vorstellung ohne Essen und Trinken angeboten. Die Preise und Anfangszeiten variieren. Weitere Informationen finden sich im Internet unter  http://www.oertli-sbk.ch/opernprobe.pdf